Schwitzen – ein ganz normaler Vorgang |
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Schwitzen wird in unserer heutigen Zivilisation oft automatisch gleichgesetzt mit unangenehmem Körpergeruch, den es zu vermeiden gilt. Dabei ist Schwitzen ein ganz natürlicher und gesunder Vorgang unseres Körpers, um die optimale „Betriebstemperatur“ von 37 Grad Celsius zu halten. Bei erhöhten Außentemperaturen oder bei körperlichen Anstrengungen, die den Stoffwechsel des Körpers anwerfen und somit für zusätzliche Hitze sorgen, muss der Körper einen Ausgleich schaffen, um diese überschüssige Hitze loszuwerden. Dies geschieht mit Hilfe von Schweißflüssigkeit, die von 2 bis 3 Millionen Schweißdrüsen gebildet wird. Sie verdunstet auf der Hautoberfläche und hält damit die Körpertemperatur weitgehend im Lot.
Bei geringer Belastung des Körpers beträgt die Schweißproduktion ungefähr einen Liter pro Tag, bei starker körperlicher, aber auch seelischer Belastung kann die Ausschüttung leicht auf mehrere Liter ansteigen. Allerdings riecht dieser Schweiß in seiner Zusammensetzung aus Wasser und Natrium-, Kalium- und Magnesiumsalzen nicht, wenigstens nicht zunächst. Erst im Zusammentreffen von Schweiß mit Hautbakterien, die als Mikroorganismen den Schweiß, aber auch Hautschuppen und Hautfette zersetzen, entwickelt sich nach einer gewissen Zeit der unangenehme Körpergeruch, den wir so gar nicht schätzen. Da sich die meisten Schweißdrüsen unter den Achseln, an den Füßen und auf den Handflächen befinden, wird häufig lokal gegen die Entwicklung des unangenehmen Körpergeruchs angearbeitet, beispielsweise mit Deodorants, die einerseits mit ihrem hohen Alkoholanteil bereits kühlen, gleichzeitig aber auch mit ihren Duftstoffen unangenehmen Körpergeruch überdecken. Oft wird aber auch mit Antitranspirantien oder einer Kombination aus beidem gearbeitet. Ein Antitranspirant besteht meist aus Aluminiumsalzen, die Schweißdrüsen verstopfen sollen, um somit den Schweißfluss einzudämmen. Aus dermatologischer Sicht sollten solche Mittel jedoch nur einmal pro Woche eingesetzt werden, besonders da diese Aluminiumsalze auch sonst als eventuell gesundheitsgefährdend ins Gerede gekommen sind. Deshalb empfiehlt sich ein natürlicherer Umgang mit dem Schweiß. Das heißt nicht, sich mit unangenehmem Körpergeruch abzufinden, sondern einfach die Zersetzungsprozesse zu unterbinden. Chlorophyll ist hier das ideale natürliche Mittel, um den menschlichen Körper in die Lage zu versetzen, diese Prozesse im Zaum zu halten und geruchsfreies, gesundes Schwitzen zu ermöglichen. |
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