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Schwitzen wird in unserer heutigen Zivilisation oft automatisch gleichgesetzt mit unangenehmem Körpergeruch, den es zu vermeiden gilt. Dabei ist Schwitzen ein ganz natürlicher und gesunder Vorgang unseres Körpers, um die optimale „Betriebstemperatur“ von 37 Grad Celsius zu halten. Bei erhöhten Außentemperaturen oder bei körperlichen Anstrengungen, die den Stoffwechsel des Körpers anwerfen und somit für zusätzliche Hitze sorgen, muss der Körper einen Ausgleich schaffen, um diese überschüssige Hitze loszuwerden. Dies geschieht mit Hilfe von Schweißflüssigkeit, die von 2 bis 3 Millionen Schweißdrüsen gebildet wird. Sie verdunstet auf der Hautoberfläche und hält damit die Körpertemperatur weitgehend im Lot.
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